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Norwid Spitzbergen Diamant

Ende April 2015 ist es endlich soweit. Per UPS schickt uns Manfred Pallesen aus Elmshorn die im Dezember 2014 bestellten maßgenauen Stahlrahmen und alle zugehörigen Teile, die wir von den alten Rädern nicht übernehmen können.

Damit endet unser Kapitel mit gefederten Rädern, Alurahmen und schlechter Beratung. Nachdem sich das Fahrradies als Sponsor zurückgezogen hat bauen wir unsere Reiseräder nun mit Unterstützung von Andreas Jordan selbst auf. Es folgen drei Tage intensive Schrauberei und Rahmenteile zur Werkstatt hin- und hergetrage. Aber es hat sich gelohnt.

Aktuelles Bild (September 2015).

Aktuelles Bild (September 2015).

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Technische Details

Der erste Eindruck

Wir haben den alten Alurahmen von Riese und Müller zusammen mit der Federgabel noch nicht gewogen, schätzen diesen jetzt hier mal auf 5 kg und die Gabel auf 2 kg. Damit ist der Norwid-Stahlrahmen 3 kg leichter und trägt durch seine Freigabe bis 180 kg dennoch 30 kg mehr.

Wir haben Herrn Pallesen aufgrund unserer privaten Erfahrungen mit den alten Simson-Suhl-Rahmen dazu überredet, die Rahmen noch ein Stückchen länger zu machen, das war genau die richtige Entscheidung. Dieses Reiserad hat einen deutlich besseren Geradeauslauf.

Die Befürchtung, dieser Rahmen könnte „bretthart“ sein, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Heiko besaß vor dem Riese und Müller ein Fahrrad mit Alurahmen von Kettler (Safari Street), dessen Fahreigenschaften dazu führten, ein gefedertes Rad zu kaufen. Damals waren dünne Reifen „in“, verbaut waren 1,5-Zoll-Reifen auf 20 mm breiten Felgen – zu wenig für angenehmens Fahren. Mittlerweile fahren wir auf 40 mm breiten Felgen 2,25-Zoll-Reifen, das ergibt fast die doppelte Breite. Hätte uns das damals jemand gesagt, die ganze Tortour mit Riese und Müller wäre uns erspart geblieben.
Natürlich kann man mit einem ungefederten Rad die schlechten Wegstrecken nicht so „runterkacheln“ wie gewohnt. Muß ja aber vielleicht auch nicht.

In den Gabelschaft haben wir den Forumslader eingebaut. Davon ist nur das USB-Kabel und die in die Aheadkappe eingebaute Diode zu sehen.

In den Gabelschaft haben wir den Forumslader eingebaut. Davon ist nur das USB-Kabel und die in die Aheadkappe eingebaute Diode zu sehen.

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Durch die innenverlegten Hydraulikschläuche, Bowdenzüge und Lichtkabel ergibt sich eine sehr aufgeräumte Optik. Das wird unterstützt dadurch, daß der Rahmen alle notwendigen Anlöter hat, und keine, die nicht benötigt werden. Für keines der Anbauteile werden Schellen oder Kabelbinder benötigt. Besonders schön ist die Integration des USB-Laders geworden. Während früher zwei Kabel außen am Gabelholm entlangführten, eines für das Licht und das andere für das Ladegerät, liegt jetzt ein einziges in der Gabel. Früher war das E-Werk am Steuerrohr und der Pufferakku unter dem Vorbau angebunden. Jetzt verschwinden Ladegerät und Akku unsichtbar im Gabelschaft. Lediglich die modifizierte Ahead-Kappe mit der Status-LED und das über dem Vorbau aus einem zusätzlichen Distanzring austretende USB-Kabel lassen erahnen, was dort versteckt sein könnte.

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